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Sei Budokai

Das japanische Wort Budo bedeutet „Der Weg/Kunst des Krieges/Kampfes“.  Gemeint wird hier ein Kampf auf Leben und Tod, ohne oder fast ohne Beschränkung.  Budo ist untrennbar mit Bushido verbunden, dem alten Samurai Kodeks in dem Treue, Mut und Aufrichtigkeit sowie Bescheidenheit die zentrale Rolle spielen.

Der Begriff Budo-Karate betonnt die enge Verbindung zwischen dem martialischen Budo, der kraftvollen Kunst des Karate und den alten Tugenden der Samurai.
(In diesem Sinne ist die weit-verbreitete Sport-pseudo-Karate ein ziemliches Missverständnis)

Sei-Budokai bedeutet: Vereinigung der Wahren Kampfkunst.

Der Begründer des Sei-Budokai Karate ist Leonardo Voinescu  8 Dan Sei-Budokai, 4 Dan Judo, 4 Dan Kyokushinkai Karate. Ein Kampfkunstexperte im Großformat! Hanshi Voinescu hat seine über 40-järige Erfahrung in verschiedensten Kampfkünsten in diesen Kampfsystem eingebracht.

Die Idee des Sei-Budokai Karate ist es, dass der Kampf nicht immer im Stehen ausgetragen wird, sondern auch im Clinch und am Boden enden kann.

Das Sei-Budokai Karate beinhaltet deshalb die drei Aspekte:

  1. Kämpfen im Stehen mit Hand-/Ellbogen-/Kopf-/Knie- und Fußtechniken.
  2. Würfe und Gleichgewichtsbrechende Techniken.
  3. Bodenkampf mit entsprechenden Schlägen, Hebeln und Würgetechniken.

Neben den Kampftechniken spielen in Sei-Budokai auch energetische Katas eine sehr wichtige Rolle, da sie den Körper und die Techniken stärken und deshalb ein wichtiger Bestandteil des Sei-Budokai –Trainings sind.

Das Sei-Budokai Training beginnt bei uns mit den, für ein vollkontakt-allround-Kampf typischen Techniken. Linke und Rechte Gerade, die Haken, die Aufwärtshaken, Würfe, Takedowns, Kicks, Kopf- und  Ellbogenschläge sowie Bodenkampftechniken sind bei uns an der Tagesordnung. (siehe Sei-Budokai Wettkampfregeln). Durch die Anwendung der Helme und ausgereifter Trainings-Methodik kann man die ganze technische Auswahl problemlos meistern! Wir lernen wie man richtig steht (Kumite dachi- jap. Kampfstellung) und wie man sich bewegt. Der Entwicklung richtiger Reaktionen und Kampfgewohnheiten wird viel Zeit geopfert. Die dafür entwickelten Basis-Kombinationen (meistens aus zwei Schlägen bestehend) sollen die korrekte Kraftübertragung schulen (richtiger Körpereinsatz, präzise Körperrotation und Gewichtsverlagerung–wahre „Apothekerarbeit“ die Ergebnisse bringt! ). Aus den steifen, „verkrampften“ Menschen machen wir flinke Kämpfer die ihren Körper fühlen und sich geschmeidig, „entspannt“ bewegen. Sandsack-, Pratzen- und Makiwaraübungen sorgen für die richtige härte der Schläge.

Das „Sport/Wettkampf Repertoire“ stellt ein solides Fundament für andere Bereiche des Sei-Budokai dar:  Waffenkampf (Stock und Messer), Mental- und Energietechniken, Selbstverteidigung.

Allmählich werden die fortgeschrittenen Techniken eingeführt. Viele „alten“ Schläge und Blocks finden hier überraschend ihre Anwendung. Die klassischen Verfahren werden auf unorthodoxe, durchaus brauchbare Weiße geübt.

Um den „Horizont“ zu erweitern lernt man auch die traditionelle Ausführung der Techniken kennen.
Die Atemmethoden- und energetische Katas runden das Trainingsprogram ab.
Das Training ist anstrengend und intensiv, aber für jeden durchschnittlich beweglichen Mensch zugänglich.
Drei bis Vier mal im Jahr werden Gürtelprüfungen durchgeführt. (Die allmähliche „Inflation“ der Gürtel gibt es bei Sei-Budokai nicht! )

Die Übersetzung der im Sei-Budokai Training verwendeten japanischen Begriffe:

  • SEI-Wahrheit
  • BUDO-Weg des Kriegers (Kampfkunst)
  • KAI-Vereinigung

Dachi waza – Stellungen, dachi – Stellung, waza – Technik

  • Fudo dachi-Bereitschftsstellung
  • Neko ashi dachi-Katzenstellung (neko-Katze)
  • Zenkutsu dachi-Vorwärtsstellung
  • Sanchin dachi-Drei Füße Stellung (sanchin-drei Schritte)
  • Moro ashi dachi-Parallelstellung
  • Kake dachi-Stellung mit eingehakten Beinen (kake-Haken)
  • Kumite dachi-Kampfstellung
  • Shiko dachi-Offene Stellung
  • Kiba dachi-Reiterstellung
  • Tsuru ashi dachi-Kranichstellung (tsuru-Kranich)
  • Kokutsu dachi-Rückwertsstellung

Ashi no hakobi – Beinarbeit

  • Ayumi ashi-Wechselseitigerschritt
  • Tsugi ashi-Übersetzschritt
  • Okuri ashi-Gleitschritt (Okuri-beide)
  • Kosa-ho – Step
  • Tai sabaki-Körperdrehung (ausweichen)

Ate waza-Schlagtechniken

  • Te ate-Handschläge
  • Seiken mae te tsuki-Schlag (stoß) mit der vorderen Hand (Jab);  jodan, chudan (seiken-Faust)
  • Seiken gyaku tsuki-Schlag mit der hinteren Hand;  jodan, chudan
  • Seiken mawashi uchi-Haken, ( mawashi-Kreisbewegung, Rundbewegung,  uchi- hier: Schlag)
  • Seiken fury uchi-Körperhaken
  • Seiken age uchi-Aufwärtshaken (age-nach oben)
  • Seiken shita tsuki-Schlag/Stoß zu den Rippen (shita-unten)
  • Jodan uraken yoko uchi-seitlicher Faustrückenschlag zum Kopf   (ura-umgekehrt,  ken-Faust)
  • Jodan tetsui yoko uchi-seitlicher Faustbodenschlag zum Kopf  (tetsui-Eisenhammer)
  • Kaiten tetsui uchi-Faustbodenschlag nach der Drehung (Keiten-drehen)
  • Shotei tsuki-Handballenschlag/Stoß (Shotei-Handballen)       jodan,chudan
  • Shotei mawashi uchi-Handballenhaken   jodan,chudan
  • Shuto yoko uchi-seitlicher Handkantenschlag /zur Schläfe  (shuto-Handkante, Schwert-Hand)
  • Shuto oroshi uchi-Abwärtsschlag mit der Handkante/zum Schlüsselbein-sakotsu (oroshi-abwärts)
  • Shuto ganmen uchi-Handkantenschlag zur Schläfe (ganmen-Gesicht)
  • Jodan/chudan hiji uchi-Ellenbogen schlag zum Kopf/zum Körper (hiji,empi-Ellenbogen)
  • Hiji oroshi uchi-Ellenbogenabwärtsschlag
  • Hiji sankaku uchi- diagonaler Ellenbogenschlag (sankaku-Dreieck)

Atama ate-Schläge mit dem Kopf (atama-Kopf)

  • Mae atama ate,  – Yoko atama ate  – Ushiro atama ate-Kopfschläge nach vorn, zur Seite, nach hinten

Keri ate-Tritte (Keri-Tritt)

  • Haisoku kin geri-Tritt in den Unterleib (haisoku-Fußrücken, kin-Unterleib)
  • Chusoku mae geri-Vorwärtstritt (mae-vorn);  jodan,chudan  (chusoku-Fußballen)
  • Kakato maegeri-Vorwärtstritt mit der Ferse (kakato-Ferse)
  • Mawashi geri gedan/chudan/jodan-Halbkreistritt, „lowkick“/zum Körper/zum Kopf
  • Sokuto kansetsu geri-Fußaußenkantentritt zum Kniegelenk (kansetsu-Gelenk)
  • Sokuto yoko geri-Fußaußenkantentritt zur Seite  (sokuto-fußaußenkante)
  • Soto keage mawashi geri-Rundtritt von außen nach innen (keage-aufwärts)
  • Uchi keage mawashi geri-Rundtritt von innen nach außen
  • Ushiro geri-Tritt nach hinten (ushiro-hinten)
  • Ura mawashi geri-umgekerter Halbkreistritt
  • Ushiro mawashi geri-Kreistritt nach der Drehung
  • Tobikonde mae, yoko, mawashi, ushiro geri-Tritte mit Gleitsprung
  • Tobi geri-Sprungtritte (mae- yoko- hiza- nidan-tobi geri –nach vorn, seitlicher-,Knie-,Doppeltritt
  • Kaiten geri- „gerollter“ Schprungtritt

Uke waza-Blocks

  • Seiken soto uke-Block zur mittleren Stufe von außen nach innen
  • Seiken mae gedan barai-Abwärtsblock   (barai-fegen, sicheln)
  • Seiken jodan uke-Oberer Block
  • Seiken uchi uke- Block von innen nach außen
  • Sune uchi uke-Schienbeinblock von innen nach außen
  • Yoko juji uke-X-Block (juji- X-förmig, Kreuz)
  • Shotei soto uke-Handballenblock von außen nach innen
  • Kote uke-Unterarmblock
  • Shuto mawashi uke-Handkantenkreisblock
  • Mae mawaschi uke- frontaler Kreisblock (Dopellblock)
  • Morote ude uke-Block mit beiden Unterarmen  (morote-mit beiden Händen)
  • Morote kake uke-Beidhändiges Hakenblock (kake-Haken)
  • Morote sukui uke-Beidhändiges Schöpfenblock
  • Sukui uke-Schöpfenblock
  • Chudan hiji uke-Ellenbogenblock auf die mittlere Schtufe
  • Morote shotei oroshi uke-Beidhändiges Handballenblock nach unten
  • Morote shotei uke-Beidhändiges Handballenblock
  • Koken jodan age uke-Handgelenkaufwärtsblock  auf die obere Stufe. (koken-Handgelenk)
  • Koken chudan uchi uke-Handgelenkbock von innen nach außen auf die mittlere Stufe
  • Tensho soto uke-Ziehenderblock von außen nach innen (tensho-drehende Hand, sechs Hände)
  • Tensho uchi uke-Ziehenderblok von innen nach außen

Nage waza-Wurftechnik (nage-Wurf) Ukemi-Fallschule (ukemi-fallen)

  • Mae-, Yoko-, Ushiro-ukemi – Fall nach vorne, zur Seite, nach hinten
  • O soto gari-Großer Außensichel (o-groß, gari-sicheln)
  • Koshi nage-Hüftwurf (koshi-Hüfte), Koshi nage = Uki goshi
  • Kubi nage-Nackenwurf (kubi-Hals)
  • O uchi gari-Großer Innensichel
  • Ashi barai-Fußfeger (ashi-Fuß/Bein)
  • Tani otoshi-Talfallzug  – „Ins Tal fallen lasen“ (otoshi-stürzen)
  • Ippon seoi nage-Einarmiger Schulterwurf  (seoi-auf den Rücken nehmen)
  • Tai otoshi-Körpersturz, (tai-Körper)
  • Seoi otoshi-Schultersturz,
  • Harai goshi-Hüftfegen  (harai = barai = fegen)
  • Morote gari-Beidhandsichel

Kansetsu waza-Hebeltachnik

  • Juji gatame-Kreuzhebel   (gatame-Streckhebel)
  • Gyaku juji gatame-umgekehrter Kreuzhebel
  • Ude garami-Armhebel  (garami-verriegeln, verschlüsseln, verdrehen)
  • Gyaku ude garami-Umgekerter Armhebel (ude-Unterarm)
  • Waki gatame-Hebel mit der Körperseite (waki-Körperseite)
  • Kanuki gatame-Riegelstreckhebel
  • Hiza hishiji gatame-Kniehebel
  • Ashi kanuki gatame-Beinriegelhebel

Shime waza-Würgetechniken

  • Hadaka jime-Nacktes würgen (hadaka-frei, nackt)
  • Tsuki komi jime-Stoßwürgen
  • Juji jime-Kreuzwürgen
  • Okuri eri jime-Würgegriff mit beiden Kragen (Okuri-beide, eri-Kragen)
  • Sankaku jime-Dreieckwürgen

Kumite-Kampf

  • Ippon kumite –Partnerübung, ein Angriff wird mit einer Abwehr und einem Konter
  • Begegnet  (ippon-ein Punkt, beim Wettkampf – der Sieg durch K.O.)
  • Jodan-Obere Stufe (Kopf und Hals)
  • Chudan-Mittlere Stufe (Körper vom Hals bis zum Gürtel)
  • Gedan-Untere Stufe (bis zum Gürtel)
  • Shihan-Meister, Leiter
  • Sensei-Lehrer
  • Sempai-der Ältere
  • Rei-Verbeugung
  • Sensei ni rei-Verbeugung vor dem Lehrer,   -Hidari-Links,   -Migi-rechts